C1: ClimateYouthsPV Train-the-Youth Workers on participatory video production processes in Cyprus


Der Workshop (C1) führt in den Ansatz und die Methoden des partizipativen Videos ein. Theoretische Einführungen wechseln mit praktischen Übungen ab. Jugendbetreuer lernen, wie sie verschiedene Gruppen bei der Realisierung eines Films auf partizipative und demokratische Weise unterstützen können. Sie erwerben grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit der Kamera, des Filmens und Schneidens. Die praktische Arbeit umfasst das Erstellen von Kurzfilmen und Videobotschaften. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung einer Projektidee für das jeweiliges Arbeitsfeld, die während des C2-Kurses umgesetzt werden soll. Der Workshop basiert auf Learning-by-Doing mit (externen) Inputs und dient gleichzeitig als praktisches Beispiel, wie ein solcher Workshop gestaltet werden kann.

Bei dieser Aktivität handelt es sich um eine fünftägige Schulungsveranstaltung, die von STANDO LTD organisiert wird und darauf abzielt, die pädagogischen Fähigkeiten der Jugendbetreuer weiterzuentwickeln und ihnen verschiedene Grundfertigkeiten zu vermitteln, die von den jugendlichen Lernenden für die Produktion partizipativer Videos benötigt werden. Im Laufe des Kurses werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen:

  • lernen, wie man eine Videoausrüstung benutzt und/oder mit einem Smartphone filmt;
  • Grundlagen des Filmens und Schneidens am Computer und/oder Smartphone erwerben;
  • durch zahlreiche Beispielvideos lernen, wie das PV verendet werden kann und wie man ein PV-Projekt erfolgreich umsetzt;
  • elementare Werkzeuge des Geschichtenerzählens kennenlernen.

Das Profil der Teilnehmer und Teilnehmerinnen wird wie folgt sein:

Jugendbetreuer, die bereits im Bereich der Jugendarbeit tätig sind und ihre Ausbildungsmethodik durch Aspekte der Befähigung von Jugendlichen zum Handeln gegen den Klimawandel erweitern möchten, und zwar mit dem Ziel, diese in motivierende und kreative Praktiken (PV) einzubinden, durch welche sie ihre Botschaften und Perspektiven an Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit vermitteln können.

An der in Zypern stattfindenden Schulung werden zwei Jugendbetreuer aus jedem am Projekt beteiligten Land sowie mindestens fünf vor Ort rekrutierte Personen (insgesamt also mindestens 13 Personen) teilnehmen. Die beiden jeweiligen Jugendbetreuer werden von den Partnern durch einen Aufruf auf ihrer Website und ein Vorstellungsgespräch ausgewählt und sollten über Erfahrung in der Jugendausbildung verfügen. Voraussetzung ist, dass Teilnehmer die englische Sprache verstehen und in ihr arbeiten können, dass sie lernoffen und teamfähig sind und dass sie die erforderliche Motivation für eine transnationale Aktivität mitbringen. Auf der Grundlage unserer bisherigen Erfahrungen mit ähnlichen EU-Projekten ist ein Train-the-Trainer-Workshop die effizienteste und produktivste Methode für den Wissenstransfer und die Klärung wichtiger Fragen, bevor die eigentliche Schulung in jedem Land stattfindet. Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Nach Abschluss des „Train- the-Trainer“-Workshops werden alle Partner ihr Feedback zur Qualität des Inhalts, der Struktur der Schulungsmethodik und des Lehrplans in Form eines ausgefüllten Bewertungsfragebogens geben.